Close with Confidence Erfahrungen: Kosten, Ablauf & Test 2026
Vertrieb & Sales Vertrieb & Sales Getestet: 13 Wochen 14.000 € Musterartikel

Close with Confidence Erfahrungen: Kosten, Ablauf & Test 2026

Wir haben Markus Dreyers Abschlusscoaching 13 Wochen lang anonym durchlaufen und selbst bezahlt. Am Ende stand eine verdoppelte Abschlussquote und die Frage, ob 14.000 Euro dafür angemessen sind.

Normen Bramkamp, Redakteur coaching-erfahrung.deAutor: Normen Bramkamp, Redaktion
Testdauer 13 Wochen
Kosten 14.000 €

Wer wir sind und wie wir testen: Über die Redaktion von Coachingtester

Auf einen Blick: Close with Confidence ist ein ruhiges, sehr handwerkliches Abschlusscoaching mit den besten Rollenspielen, die wir in der Kategorie erlebt haben. Unser Tester steigerte seine Abschlussquote von unter 20 auf über 40 Prozent. Schwach sind der fehlende Einstiegs-Check und der hohe Preis.

Markus Dreyer
Sales-Coach, Close with Confidence
1:1-Intensivprogramm mit Live-Rollenspielen und Mastermind-Gruppe
Inhaltsverzeichnis
  1. Wer hat getestet und warum
  2. Erster Eindruck: wenig Show, viel Gesprächstechnik
  3. Was man für 14.000 Euro bekommt
  4. Praxistest: 13 Wochen im Detail
  5. Größter Erfolg und größter Frust
  6. Kosten, Vertrag und ist das seriös?
  7. Vor- und Nachteile
  8. Für wen geeignet?
  9. Fazit und Bewertung
  10. Häufige Fragen

Wer hat getestet und warum

Getestet hat ein Redaktionsmitglied, das seit fünf Jahren als selbstständiger Unternehmensberater für mittelständische Produktionsbetriebe arbeitet. Fachlich hat er wenig Probleme. Im Verkaufsgespräch dagegen lief es seit Jahren nach demselben Muster: Er hörte aufmerksam zu, nickte, beantwortete jede Frage ausführlich und wartete am Ende darauf, dass der Kunde von sich aus Ja sagt. Das passierte in weniger als jedem fünften Erstgespräch.

Gebucht hat er unter eigenem Namen und ohne Hinweis auf die Redaktion. Die 14.000 Euro hat die Redaktion aus eigenem Budget bezahlt. Markus Dreyer wusste bis zur Veröffentlichung nicht, dass er getestet wird. Unsere Close with Confidence Erfahrungen beruhen auf 13 Wochen Teilnahme, den Notizen aus allen Sessions und den Aufzeichnungen von 23 echten Kundengesprächen, die der Tester in dieser Zeit geführt hat.

Erster Eindruck: wenig Show, viel Gesprächstechnik

Wer bei einem Programm namens „Close with Confidence“ einen lauten Verkaufstrainer erwartet, wird enttäuscht. Markus Dreyer spricht leise, macht Pausen und stellt im Erstgespräch mehr Fragen, als er Antworten gibt. Ein Druckverkauf fand nicht statt. Das Angebot kam schriftlich am Tag danach, mit einer Frist von einer Woche.

Weniger überzeugend war der Start. Ein Fragebogen oder eine Standortbestimmung fehlte. Dreyer erkundigte sich in der ersten Session zwar nach der Branche, nicht aber nach Abschlusszahlen, Gesprächsdauer oder typischen Einwänden. Diese Daten lieferte unser Tester erst in Woche drei selbst nach, weil er merkte, dass die Übungen sonst zu allgemein blieben.

Was man für 14.000 Euro bekommt

Der Leistungsumfang ist übersichtlich und wurde vollständig geliefert:

Das Programm ist zweigeteilt. Die ersten vier Wochen behandeln Gesprächsführung, Einwände, Körpersprache und die eigene Haltung im Gespräch. Ab Woche fünf geht es fast nur noch um konkrete Abschlussszenarien aus dem Alltag des Teilnehmers.

Praxistest: 13 Wochen im Detail

Woche 1 bis 4: Grundlagen, die sitzen müssen

Die erste Phase ist solide, aber nicht spektakulär. Dreyer arbeitet mit einem einfachen Gesprächsgerüst aus Einstieg, Bedarfsklärung, Zusammenfassung und Abschlussfrage. Neu war für unseren Tester vor allem die Zusammenfassung: Dreyer bestand darauf, dass er vor jeder Preisnennung den Bedarf des Kunden in dessen eigenen Worten wiederholt. In Woche drei kam die Übung hinzu, nach der Preisnennung acht Sekunden zu schweigen. Das klingt banal. Unser Tester brauchte fünf Anläufe, bis er es schaffte.

Woche 5 bis 9: Rollenspiele mit echtem Widerstand

Hier liegt der Kern des Programms. Dreyer spielt Einkäufer, Geschäftsführer oder skeptische Controller und hält sich dabei nicht zurück. In Woche sechs brach er ein Rollenspiel nach zwei Minuten ab, weil unser Tester auf den Einwand „zu teuer“ sofort mit einem Rabatt reagierte. Danach folgte eine halbe Stunde nur zu diesem einen Moment. Nach jeder Session kam ein schriftliches Protokoll mit drei konkreten Punkten für die nächste Woche. Die Rollenspiele waren unangenehm. Sie waren aber auch das, woran sich unser Tester noch Monate später erinnerte.

Woche 10 bis 13: Übertrag in echte Gespräche

Im letzten Drittel reichte der Tester Aufzeichnungen echter Kundengespräche ein. Dreyer markierte im Transkript, wo er die Führung abgegeben hatte. Das häufigste Muster: Bei Rückfragen zum Ablauf verlor er sich in Details und kam nicht mehr zur Abschlussfrage zurück. Ab Woche elf führte er Gespräche mit einer Karteikarte, auf der nur vier Stichworte standen.

Die Zahlen

KennzahlVorherNach 13 Wochen
Abschlussquote Erstgesprächeunter 20 %über 40 %
Gespräche mit Rabattetwa jedes zweite3 von 23
Durchschnittliche Gesprächsdauerrund 70 Minutenrund 45 Minuten

Die Zahlen hat unser Tester selbst erhoben. Sie sind eine Einzelmessung und kein Beleg dafür, dass jeder Teilnehmer ähnlich zulegt.

Größter Erfolg und größter Frust

Der größte Erfolg kam in Woche elf. Ein Geschäftsführer, mit dem unser Tester seit zwei Jahren im losen Kontakt stand, wollte ein Projekt erneut „in Ruhe intern besprechen“. Statt wie früher einen Folgetermin anzubieten, fragte unser Tester, was genau intern noch geklärt werden müsse. Es ging um eine einzige Budgetfrage. Sie wurde im selben Gespräch gelöst, der Auftrag kam zwei Tage später.

Der größte Frust war die Diskrepanz zwischen Anspruch und Transparenz. Auf der Website von Markus Dreyer stehen viele Erfolgsgeschichten, aber kaum Angaben zu seiner Ausbildung. Auf Nachfrage nannte er eine Ausbildung zum systemischen Coach und rund 15 Jahre Vertriebserfahrung in der Softwarebranche. Das ist plausibel und passt zu seinem Stil. Bei einem Preis von 14.000 Euro sollte es aber ohne Nachfrage sichtbar sein.

Positiv überrascht hat dagegen die Mastermind-Gruppe. Dreyer meldete sich dort mehrmals pro Woche mit kurzen Fallbeispielen. Im Gruppen-Call in Woche acht stellte ein Teilnehmer ein verlorenes Angebot über 60.000 Euro vor, und die Gruppe arbeitete den Gesprächsverlauf eine Stunde lang gemeinsam durch.

Kosten, Vertrag und ist das seriös?

Die Close with Confidence Kosten liegen bei 14.000 Euro netto für 13 Wochen. Möglich sind Einmalzahlung oder zwei Raten im Abstand von sechs Wochen. Rechnerisch kostet eine Session damit gut 1.000 Euro. Darin enthalten sind allerdings auch die Gesprächsanalysen und die Gruppe.

Der Vertrag richtet sich an Unternehmer, ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es deshalb nicht. Dreyer räumt aber freiwillig ein Rücktrittsrecht bis 48 Stunden nach der ersten Session ein, mit voller Erstattung abzüglich dieser Session. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Versteckte Zusatzkosten sind uns nicht begegnet, Upsells wurden während des Tests keine angeboten.

Ist Close with Confidence seriös? Nach unserem Test ja. Leistungen und Vertrag stimmten überein, die Kommunikation war verlässlich. Abzüge gibt es für die fehlende Eingangsdiagnose und die dünne Darstellung der Qualifikation. Zum Vergleich: Das ebenfalls von uns getestete Programm von Tobias Reil arbeitet stärker mit Datenanalyse und deutlich längerer Laufzeit, siehe unsere Closing Mastery Pro Erfahrungen und Kosten.

Vor- und Nachteile aus unserem Test

Positiv
  • Rollenspiele mit Markus Dreyer als Gegenüber, inklusive schriftlichem Protokoll
  • Ruhiger, druckfreier Stil ohne Verkaufsfloskeln
  • Analyse echter Gesprächsaufzeichnungen im letzten Programmdrittel
  • Mastermind-Gruppe ist tatsächlich aktiv
  • Freiwilliges Rücktrittsrecht nach der ersten Session
Negativ
  • 14.000 Euro sind für viele Selbstständige kaum darstellbar
  • Kein Einstiegs-Check, die ersten Wochen bleiben dadurch allgemein
  • Qualifikationen des Coaches nur auf Nachfrage
  • Keine Ratenzahlung über mehr als zwei Tranchen

Für wen eignet sich Close with Confidence – und für wen nicht?

Eher geeignet
  • Berater und Dienstleister mit gutem Fachwissen, die im Abschluss zu passiv sind
  • Selbstständige mit regelmäßigen Erstgesprächen, an denen sie üben können
  • Menschen, die Druckverkauf ablehnen und trotzdem klarer führen wollen
Eher nicht geeignet
  • Vertriebseinsteiger ohne eigene Gesprächspraxis
  • Wer ein fertiges Skript zum Auswendiglernen sucht
  • Teams, die eine Schulung für mehrere Personen brauchen

Fazit und Bewertung

Gesamt
8,2/10
Inhalt
9,0/10
Preis-Leistung
6,5/10
Nachhaltigkeit
8,5/10
Transparenz
7,0/10

Unser Urteil: 82 / 100

Close with Confidence gehört zu den handwerklich stärksten Vertriebscoachings, die wir getestet haben. Markus Dreyer arbeitet präzise am echten Gesprächsverhalten, und die Rollenspiele bewirken mehr als jedes Workbook. Unser Tester hat seine Abschlussquote verdoppelt und führt Gespräche heute kürzer und klarer. Der Preis ist hoch und nur sinnvoll, wenn man genug eigene Verkaufsgespräche führt, um das Gelernte anzuwenden.

Häufige Fragen zu Close with Confidence

Was kostet Close with Confidence?

Das Programm kostet 14.000 Euro netto für 13 Wochen 1:1-Coaching. Bezahlt wird einmalig oder in zwei Raten.

Ist Close with Confidence seriös?

In unserem Test wurden alle zugesagten Leistungen geliefert, und der Vertrag war klar formuliert. Kritik gibt es an der fehlenden Eingangsdiagnose und der zurückhaltenden Darstellung der Qualifikationen.

Wer ist Markus Dreyer?

Markus Dreyer ist Sales-Coach mit langjähriger Vertriebserfahrung in der Softwarebranche und einer Ausbildung zum systemischen Coach. Er arbeitet ausschließlich im 1:1-Format.

Für wen lohnt sich Close with Confidence?

Für Berater und Selbstständige, die viele Erstgespräche führen, aber zu selten abschließen. Für Einsteiger ohne Gesprächspraxis ist es zu teuer und zu speziell.

Gibt es ein Widerrufsrecht oder eine Geld-zurück-Garantie?

Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht im B2B-Vertrag nicht. Markus Dreyer gewährt aber ein freiwilliges Rücktrittsrecht bis 48 Stunden nach der ersten Session, eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.

Wie läuft Close with Confidence ab?

Nach vier Wochen Grundlagen folgen Rollenspiele mit dem Coach und im letzten Drittel die Analyse echter Kundengespräche. Parallel läuft eine Mastermind-Gruppe mit regelmäßigen Calls.

Hinweis: Markus Dreyer und das Programm „Close with Confidence" sind fiktiv. Dieser Testbericht ist ein Musterartikel für das Coachingtester-Format. Alle Bewertungen sind redaktionelle Einschätzungen.

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